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Sonntag, 18. November 2018
Notruf : 112

Hilfeaufruf für die vom Brand betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner der Gutenbergstr. 5

In diesem Gebäude hatte es am 23.06.2018 gebrannt

Nach dem Brand in der Gutenbergstraße 5 am 23.06.2018, sind die Bewohnerinnen und Bewohner der betreuten Wohngruppe derzeit ohne Hab und Gut. Der Betreiber der Einrichtung hat uns nun gebeten ein Schreiben von ihm zu veröffentlichen, in dem er um Unterstützung für die Betroffenen bittet. Natürlich veröffentlichen wir dieses Schreiben gerne und würden uns freuen, wenn viele Menschen helfen. Hier das Schreiben von Herrn Hannemann:

Hochdramatisches Ereignis am frühen Samstag-Nachmittag in einem Bingerbrücker Wohnhaus

Im Erdgeschoss des Anwesens Gutenbergstraße 5 in Bingerbrück wohnen seit Anfang April diesen Jahres, betreut von der Häuslichen Alten- und Krankenpflege § Mobil Concept Muhr-Hannemann GmbH aus Gau-Algesheim, acht Menschen mit Demenz-Erkrankung.

Es geschah um die Mittagszeit des 23. Juni, als nach einem vernehmlichen Knall die Rauchmelder anschlugen. Unmittelbar danach war aus dem Zimmer eines Bewohners eine starke Rauchentwicklung feststellbar. Die Präsenskräfte von Muhr-Hannemann verbrachten die anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner geistesgegenwärtig sofort aus dem Wohnbereich und verständigten unmittelbar danach Polizei und Feuerwehr. Anschließend versuchten sie, sich Zugang zu dem besagten Zimmer zu verschaffen, was allerdings erst nach dem Eintreffen der Feuerwehr gelang.

Bei diesem Ereignis, über das unmittelbar nach dem Geschehen in den Medien berichtet wurde, fand bedauerlicherweise ein Bewohner den Tod, zwei Mitarbeiter von Muhr-Hannemann und ein Feuerwehrmann erlitten bei den Hilfsbemühungen Verletzungen und mussten in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden.

In wie weit durch die Auswirkungen dieses Ereignisses auch die persönlichen Gegenstände der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. Einrichtungsmobiliar und Bekleidung in Mit-leidenschaft gezogen wurden, kann erst nach Abschluss der laufenden Untersuchungen am Unglücksort und Freigabe der Räumlichkeiten festgestellt werden.

Vorsorglich wird erwogen, für die notwendigsten Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowie für den Ersatz der unabdingbar notwendigen Einrichtungsgegenstände ein Spendenkonto einzurichten.

Die Bitte um Unterstützung – auch materieller Art – geht sowohl an alle kirchlichen und karitativen Einrichtungen, wie auch an den Landkreis Mainz-Bingen, sowie an die  Mitbürger-innen und Mitbürger.

Dringend benötigt werden:

Für die Männer

  1. Person: Hosen Größe 48, Oberteile M/L, Jacken 46/48, Socken Größe 41-42, Schuhe, Unterwäsche Größe 5
  2. Person: Hosen Größe 52/54, Oberteile XXL,  Jacken Größe 54, Socken Größe 43, Schuhe, Unterwäsche Größe 8
  3. Person: Hosen Größe 52, Oberteile XL, Jacken 52-54, Socken Größe 43, Schuhe, Unterwäsche Größe 7-8
  4. Person: Hosen Größe 54/56, Oberteile Größe XL,  Jacken Größe 52-54, Socken Größe 43, Schuhe, Unterwäsche Größe 8


Für die Frauen

  1. Person: Hosen Größe 38, Oberteile 38, Jacken Größe 38/40, Socken Größe 37, Schuhe
  2. Person: Hosen Größe 40-42, BH 85c, Oberteile 38-40, Jacken Größe 40, Socken, Schuhe, Größe 38, Unterwäsche Größe 40-42
  3. Person: Hosen Größe 40-42, Oberteile Größe 40, Jacken Größe 40/42, Socken Größe 39-40, Schuhe, Unterwäsche Größe 40-42, BH Größe 80 b.

Darüber hinaus wird benötigt: Haarbürsten, Kämme, Rasierer


Sofern jemand Spenden kann ist die Verwaltung (Frau Klippel/ Frau Baumgärtner) der Firma Muhr- Hannemann Ansprechpartner. Telefon 06725/4833, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Glück im Unglück hatten die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der WG-Betreiber Muhr-Hannemann insoweit, als dass das Alten- und Pflegeheim Martin-Luther-Stift des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie unkompliziert die sofortige Unterbringung der obdachlos gewordenen Personen ermöglichte. Dafür sei an dieser Stelle für diese spontane Hilfsbereitschaft – auch im Namen der Familienangehörigen sowie der Betreuerinnen und Betreuer – sehr herzlich gedankt.   

Tags: Brandeinsatz