Stromausfälle

Stromausfälle kennen wir nach Unwetterereignissen oder auch verursacht durch beispielsweise Bauarbeiten. Sie sind in der Regel lokal beschränkt und meist nur von kurzer Dauer, während Blackouts einen plötzlichen großflächigen und längeren Stromausfall bezeichnen, der über mehrere Tage bis Wochen andauert.

Das sind die Anlaufstellen bei längeren Stromausfällen in Bingerbrück

Kommt es in Bingerbrück zu einem längeren Stromausfall von über 30 Minuten, wird das Feuerwehrgerätehaus an der Koblenzer Straße 44 von den Feuerwehrangehörigen besetzt. Notrufe können dort abgesetzt werden und per Funk Kontakt zur Notrufzentrale gehalten werden.

Sollte der Stromausfall länger als 12 Stunden andauern, wird die Mehrzweckhalle an der Grundschule (Herterstraße 35) für die Bevölkerung geöffnet: Hier gibt es Informationen zur Lage, Aufenthaltsmöglichkeiten und gegebenenfalls eine Versorgung mit Speisen und Getränken.

So können Sie sich zu Hause auf Stromausfälle vorbereiten

Ein länger andauernder Stromausfall kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Mit einer guten Eigenvorsorge lassen sich viele Situationen jedoch problemlos überbrücken.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, einen Notvorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser für etwa zehn Tage anzulegen. Darüber hinaus sollten unter anderem Bargeld, wichtige Medikamente, Hygieneartikel sowie weitere Gegenstände für den täglichen Bedarf verfügbar sein. Für Stromausfälle empfiehlt es sich, außerdem Taschenlampen, Ersatzbatterien, geladene Powerbanks sowie ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio bereitzuhalten. So bleiben Sie auch bei einem längeren Stromausfall informiert und handlungsfähig.

Was tun, wenn die Heizung ausfällt?

Fällt bei einem Stromausfall die Heizung aus, sollten Sie Ihr Zuhause möglichst lange warm halten. Schließen Sie Türen und Fenster, damit die Wärme nicht entweichen kann. Achten Sie zugleich darauf, regelmäßig zu lüften, besonderst wenn Sie Kerzen nutzen. Tragen Sie warme Kleidung und nutzen Sie Decken. Verfügen Sie über einen Kamin oder Ofen, sorgen Sie rechtzeitig für einen ausreichenden Vorrat an geeignetem Brennmaterial. 

Achten Sie dabei besonders auf den Brandschutz: Verwenden Sie ausschließlich für Innenräume zugelassene Öfen und Heizgeräte. Grills, Campingkocher oder andere Geräte mit offener Flamme dürfen niemals zum Heizen in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Es besteht akute Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid (CO) und eine erhöhte Brandgefahr. Ein Kohlenmonoxid-Warnmelder bietet zusätzlichen Schutz beim Betrieb von Feuerstätten.